DIE MUCKIBUDE · Imke Lohmann
Nasse Kiesel in Grau, Schwarz und Ocker an der Küste der Normandie, Foto von Imke Lohmann
Kiesel · Normandie · Foto: Imke Lohmann

Für den wichtigsten Muskel.

Die Muckibude

Für Menschen, bei denen das Klügste nicht mehr reicht, und die das schon ahnen.

Zu einer gewöhnlichen Muckibude gehst Du hin.
Die Muckibude kommt zu Dir. Zu dem, was gerade dran ist.

Gebaut um Deinen Anlass und um die Menschen, mit denen Du sie erleben willst. Manchmal reicht schon eine einzige Person an Deiner Seite.

Erst einmal ausprobieren? Probetraining

Eine leere Bank auf einem Kieselstrand, dahinter das Meer und ein weiter Wolkenhimmel
Foto: Imke Lohmann

Es kommen Menschen, die sich fragen …

„Ich trage Verantwortung. Habe ich jemanden, der das wirklich versteht?“

„Wann habe ich zuletzt eine Frage gestellt, deren Antwort ich nicht schon kannte?“

„Hier stimmt was nicht. Ist es Zeit, das zu erkunden und ins Handeln zu kommen?“

„Was wäre möglich, wenn ich mir erlauben würde, es mir vorzustellen?“

Wer so fragt, hat sich meist schon oft hinterfragt und vieles optimiert. Mit sich einverstanden und freundlich zu sein, nicht trotz all der Erfahrung, sondern mit ihr, ist noch einmal etwas anderes. Davon braucht es mehr.

Und Du? Was ist Deine Ambition, der Du mehr Raum geben willst?

Blick von oben in ein Heckenlabyrinth aus dicht geschnittenen grünen Hecken mit schmalen Gängen
Foto: Imke Lohmann

Der Muskel

„Die Vorstellungskraft ist ein Muskel. Der wichtigste, den wir haben.“ Ariane Mnouchkine, Gründerin des Théâtre du Soleil

Der Satz ist genauer, als er zuerst klingt. Er sagt nicht Kreativität und nicht Vision. Er sagt Vorstellungskraft, und er nennt sie einen Muskel: etwas, das man trainieren kann, und etwas, das erschlafft, wenn man es nicht braucht.

Dabei geht es nicht ums Optimieren und auch nicht nur darum, über den Tellerrand zu schauen. Es geht um ein Vertrauen, dass es noch andere Welten und Möglichkeiten gibt als die, die Du schon kennst. Manchmal steht man vor einer Tür, von der man nicht wusste, dass es sie gibt.

Besonders in der Arbeitswelt, aber auch im Alltag von uns allen, wird vor allem ein Teil dieses Muskels trainiert: der, der plant, baut und umsetzt. Die stillen Teile bleiben liegen. Der empfangende, der warten kann, bis etwas kommt. Der hineindenkende, der sich wirklich in einen anderen Menschen versetzt. Der Körper, der etwas spürt, bevor der Kopf es weiß. Und das leise Signal „Hier stimmt was nicht“, dem man glaubt, noch ehe man es begründen kann.

Was keine Maschine kann, und damit ist auch die KI gemeint: still sein und warten, bis etwas kommt. Die eigenen Schultern fallen lassen.

Ein dunkler Kiesel mit einer runden Mulde, die wie ein Auge wirkt, Foto von Imke Lohmann
Stein mit Mulde · Normandie · Foto: Imke Lohmann

Mittendrin in (D)einer Muckibude – so läuft es ungefähr ab

Am Anfang stehen die Spielregeln. Wir begegnen uns auf Augenhöhe. Niemand muss etwas verstehen, alles darf sein, und Störungen haben Vorrang. Dann kommen die Fragen, die öffnen: Was sollten wir über Dich wissen? Was wäre mindestens passiert, wenn Du wieder abreist, und was im besten Fall? Welche Praxisfragen bringst Du mit? Daraus vereinbaren wir gemeinsam, wie es weitergeht.

Wie in jeder Muckibude stehen viele Geräte bereit, Ansätze, Methoden und Werkzeuge. Genutzt wird, was heute gebraucht wird, und gewählt wird gemeinsam. Alles geschieht offen in der Gruppe. Jederzeit darf jemand anhalten oder etwas verändern, und immer wieder halten wir inne und sichern, was neu ist.

Jede und jeder trainiert am eigenen Fall, und doch arbeitet niemand allein. Was Du erzählst, ist auch für die anderen, und wer zuhört, merkt, dass Dein Thema mit ihm selbst zu tun hat. So wird jeder Praxisfall zum Lernfeld für alle, und jeder endet mit Resonanz aus der Gruppe. Wenn mehrere in einer kleinen Übung am eigenen Leib spüren, was es heißt, eine Grenze zu setzen, und das miteinander teilen, entlastet das. Und es entsteht Erkenntnis, die kein Vortrag bringt.

„Am besten ist der Tanz da, wo du nicht mehr sagen kannst, ob du führst oder geführt wirst.“ Hartmut Rosa, Soziologe

Manchmal gehen wir spazieren, manchmal meditieren wir, manchmal sprechen und hören wir nach festen Regeln. Manchmal liegen Schere, Farbe und Stift auf dem Tisch, und malen können muss niemand, denn mit Farbe wird gedacht, nicht illustriert. Immer wieder ist der Körper dabei, ohne Turnübung, in kleinen Einheiten, die das Nervensystem beruhigen. Und wenn irgendwann die Schultern fallen, geschieht vieles von selbst.

Trainiert wird auch, was im Alltag gern liegen bleibt, weil es unbequem ist: Frustration, Scham, Angst. Sie zu fühlen, statt sie wegzuschieben, ist eine Kompetenz. Wer fühlend wahrnimmt, kann wählen, was die Lage gerade braucht, und bleibt verbunden statt reaktiv.

Manche nennen es hinterher Klarheit. Andere sprechen von Muskelkater an Stellen, von denen sie nichts wussten.

Ein Wandrelief aus vielen hundert weißen Eierschalen, dicht an dicht auf eine Fläche gesetzt
Foto: Imke Lohmann

Stimmen aus der MUT-Oase, einem Tag draußen mit Imke:

„Ich mag, wie du Position beziehst, dich einmischst und immer wieder auch schweigst. Deine Präsenz ist wohltuend.“ Christiane W. K.
„Imke spürt und bietet an. Du kannst nehmen oder es lassen … sie spürt aber genau, was du brauchst.“ Holger L.

Mehr über Imke und weitere Stimmen auf imke-lohmann.de

Häufige Fragen zur Muckibude

Ist die Muckibude ein Coaching?

Nicht im klassischen Sinn. Ein Coaching vereinbart ein Ziel, arbeitet darauf hin und hält den Coach bewusst aus dem Inhalt heraus. In der Muckibude ist der Prozess offen, und die Begleiterin ist als Person und Künstlerin mit drin. Eines der vielen Geräte ist coachingförmig, das darf man ruhig zugeben. Ein Fitnessstudio ist ja auch nicht die Hantel.

Ist die Muckibude eine Therapie?

Nein. Sie ist für Menschen, die handlungsfähig sind und spüren, dass mehr in ihnen steckt, als ihr Alltag gerade zulässt. Eine therapeutische Begleitung ersetzt sie nicht. Wenn Du unsicher bist, ob sie im Moment das Richtige für Dich ist, frag einfach.

Was unterscheidet die Muckibude von der MUT-Tankstelle?

Die MUT-Tankstelle ist zum Auftanken da: niedrigschwellig, ein Raum, ein Termin, ein klarer Rahmen und keine Bindung. Die Muckibude ist zum Möglichmachen da. Sie geht tiefer, hat mehr Zeit und wird eigens für Deinen Anlass gebaut. Man könnte sagen, die MUT-Tankstelle öffnet eine Tür, und in der Muckibude gehst Du hindurch.

Kann ein Unternehmen eine Muckibude für sein Team holen?

Ja. Eine Muckibude kann für ein Team aus einem Haus gebaut werden, auch auf eine gemeinsame Rechnung. Genauso kann sie Menschen aus ganz verschiedenen Häusern zusammenbringen. Im eigenen Team wird sichtbar, was zwischen Euch steht, und unter Fremden lässt sich manches leichter aussprechen, was im eigenen Haus schwerfällt. Wer kommt, kommt freiwillig, auch wenn das Unternehmen die Rechnung trägt.

Wie lange dauert eine Muckibude, und wie viele sind dabei?

Einen, zwei oder drei Tage, mit zwei bis acht Menschen. Sie kann bei Dir stattfinden oder an einem Ort, den wir gemeinsam aussuchen, in Bielefeld oder anderswo in Deutschland. Den Rahmen legen wir im Vorbereitungsdialog fest, so wie er zu Deinem Anlass passt.

Was kostet eine Muckibude?

Ein Tagewerk nach der Fair-Preis-Staffel, pro Person oder als gemeinsame Rechnung. Die Staffel steht auf imke-lohmann.de, und darüber reden wir offen. Fair heißt hier nicht günstig, sondern passend.

Am Anfang steht ein Gespräch. Schreib einfach, Du musst noch nicht wissen, wo Du anfangen sollst. Damit die Muckibude, die Du Dir holst, so wirksam wie möglich wird, konfigurieren wir sie vorher gemeinsam im Vorbereitungsdialog.

Erst einmal auftanken? Dann ist die MUT-Tankstelle der richtige Ort.

Nach einer Muckibude ist irgendwas anders, in Dir und in der Art, wie Du in der Welt stehst. Vielleicht ahnst Du das schon. Und was man ahnt, weiß man oft längst.